Home-Office-Möbel – mit Stil zu mehr Leistungsfähigkeit

Sogar Studien beweisen, dass es sich im Home-Office besser arbeitet. Doch dafür braucht es auch das passende Equipment. Sofa und Couchtisch fördern nicht unbedingt deine Produktivität, eine sterile Ausstattung wie im Großraumbüro möchtest du zu Hause aber auch nicht haben. Auf die richtige Balance kommt es bei deinen Home-Office-Möbeln an – die sollte zwischen wohnlich, ergonomisch, praktisch und stylisch liegen. Wie du das schaffst und dein Büro zu Hause ideal einrichtest, erfährt du in diesem Beitrag.

Home-Office-Möbel: der Schreibtisch

Das Herzstück deines Heimarbeitsplatzes: der Schreibtisch. Egal, ob du in der glücklichen Lage bist, gleich ein ganzes Zimmer als Büro nutzen zu können oder ob du einen Teil des Wohnzimmers, des Schlafzimmers oder vielleicht sogar nur die Nische unter der Treppe als Arbeitsplatz zur Verfügung hast – wenn es ans Einrichten deines Büros geht, suche dir als erstes Home-Office-Möbelstück den Schreibtisch aus. Wir haben ein paar Punkte für dich, die dir helfen den richtigen zu finden:

  • ansprechendes Design. Dein Schreibtisch zu Hause muss auf gar keinen Fall aussehen wie die 08/15-Variante im Großraumbüro. Im Gegenteil, er muss dir gefallen, darf stylisch und individuell sein!
  • Tischplattengröße. Wähle sie passend zu deiner Arbeit. Benutzt du viel Papier, Bücher oder dicke Ordner? Sitzt du hauptsächlich am Computer und brauchst eventuell eine ergonomische Tastatur, eine Unterarmstütze oder eine Handballenauflage? Dann sollte die Platte breit sein, idealerweise 160 bis 180 cm. Wenn du nur ab und zu am Laptop in die Tasten hauen musst, genügt dir eine schmalere Platte. Grundsätzlich sollte die Tischplatte aber mindestens 70 bis 80 cm tief sein.
  • Schreibtischhöhe. Die Schreibtischhöhe und dein Bürostuhl müssen in der Höhe zueinander passen. Das heißt: Ober- und Unterarme bilden einen Winkel von mindestens 90 Grad. Außerdem solltest du problemlos mit dem Stuhl an den Schreibtisch heranfahren können, so dass du nicht mit den Armstützen an die Kante stößt. Die Arbeitsplatte sollte im Idealfall knapp unter dem Bauchnabel enden.
  • Verstellbarkeit. Dein Schreibtisch sollte elektrisch höhenverstellbar sein. Erstens, um ihn und den Bürostuhl aufeinander abzustimmen. Und zweitens, damit du auch mal im Stehen arbeiten kannst, um deinen Rücken zu entlasten. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an smarten Schreibtischen, die all diese Kriterien erfüllen – beispielsweise unseren „Eliot“: Er lässt sich auf Knopfdruck von 65 bis 130 cm stufenlos, ruckelfrei und leise verstellen, so dass du problemlos auch im Stehen arbeiten kannst. Das Display des #smartcontrollers zeigt dir die aktuelle Tischhöhe an, merkt sich deine Steh- und Sitzhöhen und erinnert dich daran, wenn es mal wieder Zeit ist aufzustehen. Und die austauschbaren #Cover machen ihn individuell und passen sich deiner Umgebung an.

Home-Office-Möbel: der Bürostuhl

Ergonomisches Sitzen ist wichtig. Im Unternehmen muss der Arbeitgeber deshalb insbesondere bei Bürostühlen zahlreiche Vorschriften für Gesundheit und Arbeitsschutz einhalten. Klar, daheim kontrolliert es keiner – trotzdem solltest du auch im Home-Office auf gesundes Sitzen achten. Selbst wenn sich der schöne Holzstuhl noch so gut im Arbeitszimmer macht, über kurz oder lang wird dein Rücken meckern! Deshalb ist ein professioneller ergonomischer Schreibtischstuhl als Home-Office-Möbelstück keine Eitelkeit, sondern eine Investition in deine Gesundheit. Tipp: viele Hersteller bieten mittlerweile Schreibtischstühle an, die denen ihrer „normalen“ Kollektion ähneln, aber dennoch ergonomisch sind. Achte auf folgende Kriterien:

  • Sitzhöhe. Die sollte stufenlos verstellbar sein – perfekt ist es, wenn die Sitzhöhe der Höhe deiner Kniekehlen entspricht.
  • Rückenlehne. Verstellbare Rückenlehnen entlasten deine Wirbelsäule. Besonders gute Bürostühle lassen sich so weit zurückstellen, dass du sogar entspannt in ihnen liegen und auch mal so über wichtige Entscheidungen nachdenken kannst.
  • Armlehnen. Auch die sollten verstellbar sein, so dass du auch deine Armposition anpassen kannst.
  • Sitzfläche. Sie muss so groß sein, dass sie den Oberschenkeln die optimale Auflagenfläche bietet, ideal sind mindestens zwei Fingerbreit Platz von der Sitzvorderkante zur Kniekehle.
  • Polsterung. Achte auf gute Qualität, ein weiches Polster ist bequemer, sorgfältige Verarbeitung macht deinen Bürostuhl langlebig.
  • Rollen. Sie sollten sich frei bewegen und in jede Richtung drehen lassen.

Home-Office-Möbel: der Schrank

Natürlich brauchst du neben Tisch und Stuhl auch Platz für all deine Arbeitsutensilien. Eine chaotische Umgebung sieht nicht besonders repräsentativ aus, und deine Konzentration stört sie zudem. Hier ein paar Ideen für Home-Office-Möbel mit viel Stauraum und gutem Aussehen:

  • Schränke. Hinter ihren Fronten kannst du alles verschwinden lassen, was du nicht ständig bei der Hand haben musst.
  • Sideboards. Gerade wenn sich dein Home-Office unter Dachschrägen befindet und du keine Schränke aufstellen kannst, sind Sideboards eine gute Alternative. Außerdem wirken sie filigraner als Schränke. Modelle mit Türen verstecken deinen Kram und lassen dein Büro aufgeräumt wirken.
  • Bücherregal. Ein Home-Office-Möbelstück, das deinen Arbeitsplatz wohnlich macht. Außerdem kannst du dort Fachliteratur unterbringen, so dass du jederzeit etwas nachschlagen kannst.
  • Regale und Rollcontainer. Offene Regalen und Rollcontainer sind ideal für alles, was du öfter brauchst und griffbereit haben musst.
  • Stauraum-Möbel nach Maß. Maßarbeiten bieten sich an, wenn dein Home-Office klein ist oder ganz speziell geschnitten ist. Klar ist das oft etwas kostspieliger, aber maßgefertigte Möbel machen auch einiges mehr her als ein zusammengewürfeltes Etwas!

Home-Office-Möbel: die Accessoires

Die Möbel in deinem Home-Office sollen und dürfen wohnlich aussehen. Weiß ist für Wände und große Möbelstücke wie deinen Schreibtisch okay. Schaffe aber dafür mit gezielten Farbakzenten bei kleineren Möbeln und ausgewählten Accessoires ein entspannendes Ambiente, in dem du gerne arbeitest. Das könnte so funktionieren:

  • kleiner Beistelltisch. In der Farbe deiner Wahl peppt er deinen Heimarbeitsplatz auf. Und du kannst auf ihm beispielsweise gut deine Teekanne abstellen.
  • farbige Aufbewahrungsboxen. Sie helfen dir Ordnung zu halten und bringen gleichzeitig Farbtupfer, ohne dass es überladen wirkt.
  • Grünpflanzen. Sie setzen frische Highlights und verbessern auch noch das Raumklima.
  • Duftkerze. Inzwischen gibt es unzählige, wirklich schön designte Raumdüfte. Sie verleihen deinem Büro einen persönlichen Akzent, gleichzeitig kannst du mit ätherischen Ölen wie beispielsweise Zitrone etwas für deine Konzentration tun, Ylang-Ylang hilft gegen Stress und Lavendel soll tatsächlich für Durchblick im Zahlen-Dschungel sorgen.

Die passenden Home-Office-Möbel machen dein Büro zuhause zu dem, was es sein soll: ein kreativer Arbeitsraum, in dem du dich wohlfühlst und produktiv sein kannst. Und wenn du dann noch für gute Lichtverhältnisse, eine angenehme Raumtemperatur und die passende technische Ausstattung bei PC und Internet sorgst, kannst du zuhause tatsächlich leistungsfähiger sein als im Büro.

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